Neubau Geowissenschaften mit Geotechnikum

Städtebauliches Ziel des Institutsneubaus für Geowissenschaften der CAU ist es, einen eigenständigen markanten Baukörper zu generieren, der in der Lage ist, das umfangreiche Raumprogramm abzubilden und sich in die Bestandsstruktur des Campus einfügt. Die Form entwickelt sich aus komplexen Anforderungen der zukünftigen Nutzung und berücksichtigt sowohl die begrenzte Grundstücksfläche als auch städtebauliche Ziele.

Neubau Geowissenschaften
Ansicht des geplanten Neubaus von der Olshausenstraße aus. Grafik: Nickl & Partner

 

Der zweigeschossige Gebäudesockel, der aus Erdgeschoss und Untergeschoss besteht, füllt das Grundstück nahezu vollständig aus. Auf dem Sockel steht ein rechteckiger Baukörper welcher an die östliche Gebäudekante gerückt ist und in seiner Ausrichtung den Gebäuden auf dem Campus der CAU folgt.

Der Entwurf führt die Flächen von 12 Arbeitsgruppen und die übergeordnete Institutsverwaltung in einem Gebäude zusammen. Die Grundrissgestaltung geht folgerichtig auf die Schaffung einer größtmöglichen Flexibilität zurück, um sowohl geschossweise wechselnde Verhältnisse von Labor- zu Büroflächen als auch Funktionszusammenhänge umzusetzen.

Die einzelnen Flächen entwickeln sich auf den Geschossen um den Gebäudekern, wobei das Atrium einen Ort des Begegnens, des Austausch und der geschossübergreifenden Kommunikation darstellt.

Für den Neubau wird eine Zertifizierung im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) des Bundesbauministeriums Laborgebäude im Erfüllungsgrad Silber angestrebt.